Zerebralparese Risiko erhöht mit Präeklampsie

Zerebralparese Risiko erhöht mit Präeklampsie

Michael Merzenich: Growing evidence of brain plasticity (Oktober 2018).

Anonim

Laut einer neuen Studie, die in BMJ veröffentlicht wurde, haben Frauen, die an Präeklampsie leiden, ein erhöhtes Risiko, Neugeborene mit Zerebralparese zu gebären, wenn die Neugeborenen bei der Geburt zu früh oder zu klein sind. Präeklampsie soll bis zu 5% der Schwangerschaften betreffen. Die Erkrankung kann zu medizinisch notwendigen Frühgeburten und erhöhtem Todesrisiko für Mutter und Kind führen. In der Vergangenheit berichteten Forscher von einem Zusammenhang zwischen Zerebralparese und Frühgeburt, aber es gab auch Studien, die das Gegenteil berichteten.

Forscher aus Norwegen zogen Daten aus dem CPRN (Zerebralparese-Register Norwegens) und dem MBRN (Medizinisches Geburtsregister Norwegens) für die Verwendung in der Studie. Informationen wurden nur aus Einlingsschwangerschaften und Geburten gesammelt. Geburtsdaten wurden zwischen 1996 und 2006 gemeldet.

Insgesamt 849 Kinder mit Zerebralparese wurden für den Zweck der Studie gefunden. Die Forscher enthielten auch Informationen aus einer Kontrollgruppe von mehr als 615.000 Kindern, die ohne Zerebralparese geboren wurden. Bei allen Kindern wurde im Alter von vier Jahren nach europäischen Richtlinien eine Zerebralparese diagnostiziert.

Die Forscher teilten die Daten dann in drei Gruppen ein - Terme, Frühgeborene und sehr Frühgeborene. Nach Anpassung für IVF, Kind Geschlecht, Rauchen während der Schwangerschaft und andere Faktoren fanden Forscher einen klaren Zusammenhang zwischen Frühgeborenen und sehr Frühgeborenen von Müttern mit Präeklampsie und Risiko von Zerebralparese geboren. Es schien kein erhöhtes Risiko für Zerebralparese zu bestehen, wenn Kinder mit normalem Gewicht geboren wurden.

Laut der Studie sind Geburtsgewicht und Präeklampsie beide Risikofaktoren für Zerebralparese. Die Forscher stellten fest, dass das erhöhte Risiko von Zerebralparese eher mit Frühgeburt und niedrigem Geburtsgewicht als Präeklampsie verbunden ist, aber Präeklampsie erhöht das Risiko für beide Faktoren und damit die Verbindung zu erhöhtem Risiko von Zerebralparese bei Neugeborenen von Müttern mit Präeklampsie geboren.

Quelle: Kristin Melheim Strand, Runa Heimstad, Ann-Charlotte Iversen, Rigmor Austgulen, Stian Lydersen, Guro L Andersen, Lorentz M Irgens, Torstein Vik. Mediatoren der Assoziation zwischen Präeklampsie und Zerebralparese: populationsbasierte Kohortenstudie. BMJ 2013.