Drei Monate Obst und Gemüse könnten Fetus besser ernähren

Drei Monate Obst und Gemüse könnten Fetus besser ernähren

BJOG: Ein internationales Journal of Obstetrics and Gynecology hat eine Studie veröffentlicht, die den Obst- und Gemüsekonsum mit der Prävention von unterernährten Föten verbindet. Der medizinische Name für einen unterernährten Fötus ist SGA (klein für Gestationsalter).

Das SCOPE-Programm ist das Herzstück dieser wichtigen Nachrichten zur Schwangerschaftsdiät. SCOPE oder Screening für Schwangerschaftsendpunkte untersucht die Schwangerschaft in der Hoffnung, Früherkennungstests oder Screening-Tools für Präeklampsie, SGA und ungeplante Frühgeburten zu finden.

Zwei Gruppen von Frauen wurden in die SGA-Studie eingeschlossen. Die erste Gruppe bestand aus Frauen, die während der Schwangerschaft einen normalen Blutdruck hielten. Die restlichen Frauen zeigten in der Schwangerschaft einen deutlichen Blutdruckanstieg.

Die Studie, die von 2004 bis 2008 dauerte, umfasste mehr als 3.500 Frauen, die mit Singuletts schwanger waren. Interviews wurden nach 15 Wochen und Ultraschall nach 20 Wochen durchgeführt. Während des Ultraschalls wurde das Gewicht und die Größe des Feten notiert.

Verringerung der Wahrscheinlichkeit von Kleinkindern im Schwangerschaftsalter

  • Frauen, die vor der Schwangerschaft eine gesunde Ernährung mit viel Blattgemüse genossen hatten, hatten eine um 50% geringere Wahrscheinlichkeit, ein SGA-Kind zu bekommen.
  • Frauen mit hoher Aufnahme von fettem Fisch verringerten das Risiko um 60%.
  • Grünes Blattgemüse drei Monate vor der Geburt zu essen, verringerte das Risiko, ein kleineres Baby zu bekommen, um 50%.

Zunehmende Wahrscheinlichkeit von Kleinkindern im Schwangerschaftsalter

  • Frauen, die kleine Mengen an Obst verzehren, erhöhten das Risiko, ein SGA-Kind zu bekommen, um 50%.
  • Rauchen während der Schwangerschaft erhöht das Risiko 30 bis 60% für jede 5 gerauchten Zigaretten.

Philip Steer, Chefredakteur von BJOG, sagte: "Die Botschaft des Mitnehmens lautet: Weniger Mahlzeiten zum Mitnehmen, mehr frisches Obst und Gemüse."

Quelle: McCowan L, Roberts C, Dekker G, Taylor R, Chan E, Kenny L., Baker P, Moss-Morris R, Chappell L, North R. BJOG: Ein internationales Journal für Geburtshilfe und Gynäkologie. 6. Oktober 2010.