Autismus kann mit Gelbsucht verbunden sein

Autismus kann mit Gelbsucht verbunden sein

Selective Hearing: Brian Deer and The GMC (November 2018).

Anonim

Es gibt keine bekannte, eindeutige Ursache für Autismus, daher suchen Forscher ständig nach einer Verbindung zwischen ökologischen, medizinischen und sozialen Aspekten des Lebens, die den Ärzten eine Ursache geben könnten. Die neueste Studie über Autismus deutet auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Gelbsucht und Autismus-Risiko hin.

In einer früheren Studie von Dr. Rikke Damkjaer Maimburg wurde festgestellt, dass bei Kindern mit Autismus diagnostiziert wurde, dass sie doppelt so oft wie Neugeborene auf einer Neugeborenen-Intensivstation aufgenommen wurden, am häufigsten bei Gelbsucht.

Um diese Möglichkeit noch weiter zu vertiefen, haben Forscher zwischen 1994 und 2004 medizinische Aufzeichnungen für alle in Dänemark geborenen Babys erstellt. Es gab 35.766 Geburten, 1.721 Geisteskrankheiten und 577 Fälle von Autismus. Mehrere Faktoren wurden in Betracht gezogen, um die Verbindung zwischen Ikterus und Autismus einzugrenzen.

Was die Forschung ergab, war ein um 56% erhöhtes Risiko für Kinder, die mit Ikterus geboren wurden, um an Autismus zu leiden. Dieselben Kinder können auch ein erhöhtes Risiko für Sprach- und Sprachstörungen haben. Kinder, die zuerst in eine Familie geboren wurden, und solche, die vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren wurden, schienen gegen diese Wirkung immun zu sein. Es gab auch eine Art von Immunität in Verbindung mit der Jahreszeit, in der ein Kind geboren wurde. Kinder, die im Frühling und Sommer geboren wurden, waren nicht so wahrscheinlich von Autismus betroffen, selbst wenn Gelbsucht nach der Geburt diagnostiziert wurde.

Während diese Studie einige Einblicke in eine mögliche Ursache von Autismus gibt, sind Ärzte immer noch in der Luft, warum Gelbsucht das Gehirn auf diese Weise beeinflusst. "Die beste Vermutung, wie Gelbsucht Veränderungen in der psychologischen Entwicklung verursacht, ist, dass Bilirubin die Blut-Hirn-Schranke überwindet und Gehirnzellen zerstört, wie wir es aus der Zerebralparese kennen."

Quelle: Rikke Damkjaer Dr. Maimburg MPH, Dr. Bodil Hammer Bech, Dr. Michael Vaeth, Dr. med. Bjarne Moller-Madsen, Dr. med. Jorn Olsen. Pädiatrie. 11. Oktober 2010.